Lernumgebung

Herzlich willkommen in deiner Lernumgebung zum Thema «Lehren – Lernen – Digitalität». Was du hier vorfindest, gehört dir. Und anderen. Alle Texte und Materialien stehen unter einer CC BY-SA-Lizenz 4.0 (externer Link). Das bedeutet, du kannst über die Materialien frei verfügen, sofern du auf die Autor*in und die Seite verweist und die Materialien unter den gleichen Bedingungen weitergibst. Die Ideen leben davon, erprobt und weitergedacht zu werden. Und dann wieder geteilt zu werden.

Diese Seite bietet dir:

  • einen Überblick zu den verschiedenen Bereichen der Lernumgebung,
  • Informationen zum Lernverständnis, das der Lernumgebung zugrunde liegt, und
  • einen Lernpfad, falls du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung möchtest.

Solltest du Fragen oder Anliegen zur Lernumgebung oder anderen Teilen dieser Seite haben, dann nutze diese digitale Pinnwand (externer Link), die du auch am Ende dieser Seite findest. Bitte beachte, dass die Lernumgebung mit all ihren Funktionen erst ab dem 06.01.2020 vollumfänglich zur Verfügung steht.

Die verschiedenen Bereiche der Lernumgebung

Die Lernumgebung besteht im Wesentlichen aus verschiedenen Lernmodulen, die unterschiedliche Lernmöglichkeiten bieten. Du entscheidest, welche Lernmodule du in welchem Umfang nutzen möchtest.

  • Das Lernmodul «Grundlagen» hilft dir bei der Erarbeitung der verschiedenen Aspekte, die bei der Vernetzung von Digitalem und Analogem (Stichwort Digitalität) wichtig sind. Du erhältst einen Überblick zu theoretischen und praktischen Hintergründen sowie Problemstellungen. So verschaffst du dir nach und nach fundierte Kenntnisse und kannst deinen eigenen Interessenschwerpunkten nachgehen.
  • Bei dem Lernmodul «Tools» stehen Programme bzw. Apps im Mittelpunkt, die dir im Hinblick auf das Lehren und Lernen von Nutzen sein können. Referierende mit eigener praktischer Erfahrung zeigen dir verschiedene Möglichkeiten anhand konkreter Beispiele auf. Nutze die Möglichkeit, den Expert*innen Fragen zu stellen, gemeinsam Erfahrungen zu reflektieren und ein Feedback auf deine Umsetzung zu erhalten.
  • Das Lernmodul «PLE» hilft dir dabei, dein persönliches Lernumfeld (Personal Learning Environment) zu reflektieren, auszubauen und zu professionalisieren. Dadurch kann der Lernertrag dieser Lernumgebung gesteigert werden und nachhaltig wirken.
  • Das Lernmodul «#relichat» führt dich in den Twitterchat für Religionspädagog*innen ein. Du erhältst zum einen Hintergrundinformationen und Hilfestellungen. Zum anderen wirst du an die Teilnahme Schritt für Schritt herangeführt. Der #relichat bezeichnet dabei sowohl einen regelmässigen Chat als auch eine Funktion auf Twitter, damit Religionspädagog*innen sich vernetzen sowie von- und miteinander lernen können.
  • Beim Lernmodul «#relicamp» steht der Austausch und die Vernetzung von Menschen im Mittelpunkt, die sich physisch an einem Ort (2020 in Salzburg) treffen. Das #relicamp bietet dir die Möglichkeit zum Netzwerken, Lehren und Lernen. Nutze die Gelegenheit, um unter anderem die Referierenden und die Menschen zu treffen, die ebenfalls in dieser Lernumgebung Erfahrungen sammeln.
  • Noch nicht genug Lernanregungen? Beim Lernmodul «Openreli» handelt es sich um eine Online-Fortbildung für Religionslehrpersonen und weitere Interessierte aus dem Bereich Religionspädagogik. Im Zeitraum 19.02.-25.03.2020 wird es um die Frage ethischen Handelns in verschiedenen Religionen und um die «Goldene Regel» gehen.

Das Lernverständnis

Diese Lernumgebung geht von einem konstruktivistischen Lernverständnis aus. Das bedeutet unter anderem, dass Lernen nicht als Abbild des Lehrens verstanden werden kann. Lernen wird auch nicht als einmaliges Ereignis gesehen, sondern als Prozess der lernenden Person. Nach Gabi Reinmann und Heinz Mandl (Reinmann/Mandl, Unterrichten, 2006) ist dieser Prozess unter anderem durch folgende Charakteristika gekennzeichnet:

  • Lernen ist ein aktiver Prozess: Lernen setzt Eigenaktivität und selbstständige Beteiligung voraus.
  • Lernen ist ein konstruktiver Prozess: Neues Wissen muss anschlussfähig an bereits vorhandene Wissensstrukturen und eigene Erfahrungen sein.
  • Lernen ist ein emotionaler Prozess: Positive Emotionen wirken sich auf das Lernen positiv aus. Negative Emotionen können Lernen verhindern.
  • Lernen ist ein situativer/situierter Prozess: Lernen ist stets an einen konkreten Kontext gebunden. Der Übertrag auf andere Kontexte kann nicht selbstverständlich vorausgesetzt werden.
  • Lernen ist ein sozialer Prozess: Lernen geschieht durch die Interaktion mit anderen Individuen.
  • Lernen ist ein selbstgesteuerter Prozess: Lernen erfordert die Kontrolle (Steuerung) und Überwachung (Reflexion) des eigenen Lernprozesses.

Von diesem Lernverständnis ausgehend ist diese Lernumgebung auf Partizipation, Interaktion und Weiterentwicklung durch die Lernenden ausgelegt.

Der Lernpfad: ein Vorschlag zur strukturierten Nutzung der Lernumgebung

Du kannst die Lernumgebung völlig frei und unabhängig von Terminen nutzen. Um von der Lernbegleitung unterstützt zu werden und für den Fall, dass du eine Teilnahmebescheinigung oder einen Bildungsnachweis benötigst, solltest du jedoch die gesetzten Termine berücksichtigen. Entsprechend dem zuvor beschriebenen Lernverständnis kann dir das Lernen niemand abnehmen. Aber vielleicht hilft es dir bei deiner Planung zu lesen, welchen Ablauf die Erbauer*innen dieser Lernumgebung im Kopf haben:

Vor dem Start:
Was ist deine Motivation? Was möchtest du lernen? Setze dir eigene Ziele und suche dir eventuell Menschen, mit denen du den Lernprozess gemeinsam angehen möchtest.

Ab dem 06.01.2020:
Alle Lernmodule von Lehren – Lernen – Digitalität sind online zugänglich. Verschaffe dir einen Überblick und überlege dir, welche Bereiche dich ansprechen. Wo siehst du welche Möglichkeit zu lernen? Welche Anknüpfungspunkte an deine Praxis siehst du? Überlege dir, welche der drei Varianten der Teilnahme für dich die richtige ist. Arbeite dich in beliebig viele Lernmodule ein und unternimm eventuell erste Schritte in der eigenen Praxis. Überlege dir ein Projekt für den Leistungsnachweis. Mache dir Gedanken darüber, wie du die zahlreichen Informationen sinnvoll systematisieren kannst.

Bis zum 13.01.2020:
Anmeldeschluss für alle, die an der Variante mit Präsenzveranstaltung teilnehmen möchten. Die Präsenzveranstaltung macht deinen Lernprozess eventuell verbindlicher und du bist Teil einer konkreten Kursgruppe. Du kannst spontan Fragen stellen und dich unmittelbar austauschen. Zudem kannst du technischen Support erhalten. Überlege dir, ob dies für dein Lernen hilfreich ist.

Am 27.01.2020:
Kickoff-Veranstaltung in Luzern. Erhalte Unterstützung bei der Planung deines Projekts, lerne die Referierenden und andere Teilnehmende kennen. Unternimm erste Schritte, um an deiner PLE zu arbeiten.

Bis zum 28.02.2020:
Frist für das Einreichen von Fragen zu den verschiedenen Tools und Lernmodulen. Was möchtest du wissen oder hinterfragen? Welche Unterstützung brauchst du? Versuche gleichzeitig die Fragen anderer Teilnehmender zu beantworten.

Ab dem 16.03.2020:
Die Expert*innen-Interviews mit Antworten zu den Fragen sind online. Versuche, anhand der Rückmeldungen der Expert*innen die eigenen Kenntnisse zu vertiefen. Arbeite am eigenen Leistungsnachweis und festige den Lernprozess durch weitere bzw. wiederholte Lektüre der Grundlagen. Führe ein oder mehrere Projekte in der Praxis durch. Arbeite weiter an den verschiedenen Lernmodulen.

Am 22.-24.05.2020:
Das #relicamp in Salzburg. Vernetze dich vor Ort mit Menschen aus der Religionspädagogik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Reise nach Möglichkeit mit eigener Sessionidee an. Hole dir ein Feedback zum eigenen Projekt ein und tausche dich über die Erfahrungen der anderen Teilnehmenden aus. Bereite die Dokumentation des Leistungsnachweises vor.

Bis zum 17.05.2020:
Anmeldeschluss für alle, die die Lernumgebung ausschliesslich digital nutzen. Jetzt erst auf die Lernumgebung aufmerksam geworden? Schau dir die vorausgegangenen Punkte an. Du kannst auch jetzt noch die Lernumgebung sinnvoll für dich nutzen und ein Projekt in der Praxis umsetzen.

Bis zum 31.05.2020:
Frist zum Einreichen des Leistungsnachweises (z.B. praktische Umsetzung eines Tools). Überlege dir eine geeignete Form der Darstellung, so dass im Idealfall auch andere von deinem Ergebnis profitieren können.

Ab dem 14.06.2020:
Expert*innen-Interviews mit Feedback zu den Leistungsnachweisen sind online. Nimm die Rückmeldungen entgegen und integriere sie ggf. in deine weitere Arbeit. Bereite die Arbeit mit der Lernumgebung nach. Sichere deine Erträge, plane weitere Vorhaben und bleib weiter mit anderen im kollegialen Austausch.

Am 29.06.2020:
Abschlussveranstaltung in Luzern. Präsentiere dein Projekt, erhalte ein Feedback der Gruppe und arbeite weiter an deiner PLE.

Hinweis: Das #relicamp ist nur für diejenigen verbindlich, die sich für Variante 1 inkl. #relicamp angemeldet haben. Die Kickoff-Veranstaltung am 27.01.2020 und die Abschlussveranstaltung am 29.06.2020 sind nur für diejenigen verbindlich, die sich für die Varianten 1 und 2 angemeldet haben.

Die Zeit danach

In der Zeit nach der Abschlussveranstaltung bleibt die Lernumgebung mindestens bis Ende 2020 online und steht dir inklusive der Ergebnisse weiterhin zur Verfügung. Die interaktiven Funktionen (z.B. die Pinnwände) bleiben aktiv, werden jedoch nicht mehr regelmässig betreut. Eventuell wird die Lernumgebung zu einem späteren Zeitpunkt nochmals Teil einer strukturierten Weiterbildung. Deine persönliche Lernumgebung (PLE) wird es dich wissen lassen. Oder du ergreifst selbst die Initiative.

Fragen und Anliegen

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